Bauen und Wohnen

„Sozialer Wohnungsbau und bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in unserer Stadt sind unser Ziel“

  • Förderung und Forcierung des öffentlichen Wohnungsbaus
  • Bezahlbarer Wohnraum durch sozialgerechte Bodennutzung
  • Zweckentfremdungssatzung für Wohnraum
  • Günstiges Bauland für Familien
  • Keine Bieterverfahren bei der Vergabe von Grundstücken zur Wohnbebauung 

Wir werden die Gründung einer zweiten städtischen Wohnungsbaugesellschaft in die Wege leiten, so dass spätestens 2022 diese neben der GWG bezahlbaren Wohnraum und Sozialwohnraum schaffen kann. Diese zweite Gesellschaft wird eine hundertprozentige Tochter der Stadt sein und sie wird aus den allgemeinen Rücklagen der Stadt mit einem Anfangskapital von 100 Mio. Euro ausgestattet werden. 

Unser Ziel ist eine Quote von mindestens 30 Prozent für mietpreisgebundenen Wohnraum in allen neuen Baugebieten und großflächigen Bauvorhaben. 

Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, werden wir in Ingolstadt darauf achten, dass die Baulandpreise sich wieder in moderaten Preiskategorien bewegen. Wir werden durch entsprechende Angebote der Stadt die Entwicklung der Baulandpreise einzudämmen versuchen. Je mehr Grundstücke auf dem Markt zu erschwinglichen Preisen vorhanden sind, desto weniger werden die Baulandpreise an anderer Stelle durch Spekulationen in die Höhe getrieben.

Daher sichern wir bei neuen Baulandprojekten in allen Baugebieten für Familien erschwingliche Preise für den Grunderwerb zu.

Mit der städtischen Preistreiberei der letzten zwei Jahrzehnte machen wir Schluss. Es hat sich in vielen Baugebieten gezeigt, dass das städtische Angebot von günstigem Bauland (z. B. in Irgertsheim 150 €/m²) für junge Familien aus Ingolstadt inzwischen die einzige Möglichkeit ist, sich selbst den „Traum vom Eigenheim“ zu erfüllen. Daher werden wir in jedem Neubaugebiet Bauland für junge Familien anbieten und dabei verstärkt auf die Vergabe von Baugrundstücken im Wege der Erbpacht setzen.

Des Weiteren werden wir ein Familienbauförderprogramm starten und ein Modell entwickeln, wie wir jungen Familien helfen. Durch die zusätzliche Gewährung von städtischen Bauförderungen oder Preisnachlässen beim Kauf von Grundstücken oder durch Baukredite zu niedrigsten Zinsen (wie z. B. Manching) können wir dazu beitragen, eine noch günstigere Baufinanzierung unter bestimmten Voraussetzungen zu ermöglichen.

Zudem werden wir eine sogenannte Zweckentfremdungssatzung umsetzen, gegen die es bisher im Stadtrat erheblichen Widerstand gab. Es kann nicht sein, dass bei der derzeitigen Wohnungsknappheit in Ingolstadt Dutzende von Wohnungen leer stehen, als Gewerbe- und Büroräume genutzt werden oder bei der kurzfristigen Vermietung an Monteure oder Saisonarbeiter als eine Art „Hotelzimmer“ missbraucht werden.

Wir werden uns auch dafür einsetzen, dass in Ingolstadt neue Quartiersplanungen entstehen. Auf dem IN-Campus-Gelände wollen wir gemeinsam mit Audi einen urbanen Stadtteil der Zukunft entwickeln: Büronutzungen, Wohnungen und Dienstleistungen können hier so vernetzt werden, dass am Rande des Auwalds ein zukunftsfähiger und moderner Lebens- und Arbeitsraum entsteht.

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