Umwelt und Nachhaltigkeit

„Wir schaffen eine Stadt, die auch den nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt garantiert“

Umwelt und Nachhaltigkeit
  • Konsequenter Schutz der beiden Grünringe
  • Klimaneutrale Stadt 2050 als Ziel
  • Förderung von Passiv-Häusern durch zielgerichtete Grundstücksangebote
  • Öffentliche Bauten als Passivhäuser
  • Erweiterung bestehender Kleingartenanlagen 

Eine weitere Bebauung im 2. Grünring werden wir weiterhin konsequent ablehnen. Bereits die Baugebiete in Haunwöhr und in Unsernherrn-Nord waren aus unserer Sicht klare Fehler. Daher werden wir für einen Erhalt des 2. Grünrings einen Bebauungsplan aufstellen und die Bebauung dort so weit wie möglich untersagen. Ebenso werden wir den bereits begonnenen Bebauungsplan für das Glacis nun endlich zur Satzungsreife bringen. 

Für Ingolstadt ist unser Ziel, dass wir spätestens 2050 eine klimaneutrale Stadt sind und wir als Stadt die Energie, die wir benötigen, selbst produzieren. Derzeit fördert der Bund mit einem Masterplan-Programm ausgewählte Modell-Kommunen bei der Entwicklung einer Klimaschutzstrategie. In dieses Programm werden wir auch Ingolstadt einbringen, um das Ziel einer klimaneutralen Stadt mit Förderung durch Bund und Land zu erreichen. Dabei werden wir gemeinsam mit anderen Großstädten an Konzepten arbeiten, um voneinander zu lernen.

Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen der gesamten Stadt um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 gemindert und gleichzeitig der Endenergieverbrauch halbiert werden. 

Ingolstadt wird private und gewerbliche Bauherren ab 2020 fördern, wenn sie sich für ein klimaneutrales Bauen oder sogenannte Passivhäuser entscheiden. Die Verwaltung wird hierzu im Laufe des Jahres 2020 ein Förderprogram ausarbeiten.

Aber auch die Stadt muss sich bei öffentlichen Neubauten dieser Aufgabe stellen und nach Ansätzen und Möglichkeiten suchen, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 komplett zurückzufahren. Sanierungen und Neubauten von öffentlichen Gebäuden in Ingolstadt werden mit uns ab sofort nur noch als Passivhäuser umgesetzt. Wir werden mit gutem Beispiel vorangehen und dafür sorgen, dass bei städtischen Gebäuden vorhandene Dachflächen ökologisch sinnvoll genutzt werden, z. B. mit Dachbegrünung oder Photovoltaikanlagen. Bei privaten oder gewerblichen Bauten werden wir diese fördern und in zukünftige Bebauungspläne aufnehmen.

Für die Menschen in einer Großstadt ist das Angebot an Naturräumen in den Grünringen und öffentlichen Parkanlagen von großer Bedeutung. Durch diese Grünanlagen wird auch ein gesundes Klima in der Stadt und die Reinhaltung der Luft sichergestellt. Deshalb werden wir uns nicht nur dem Schutz der beiden Grünringe verschreiben, sondern weitere Grünanlagen schaffen. Dazu gehören für uns auch weitere Kleingartenanlagen. Wir werden sofort zu Beginn der neuen Wahlperiode einen Kleingartenentwicklungsplan von der Verwaltung erstellen lassen.

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